Bundestag streicht Förderdeckel für die EEG-Einspeisung Berlin

Einschränkung

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Die deutschen Eigenheimbesitzer erhalten ihre Planungs- und Investitionssicherheit zurück: Ab Herbst 2020 sollte die Vergütung für die EEG-Einspeisung von Photovoltaik-Anlagen eingeschränkt werden.

Neue Installationen wären dann nur noch bis zur Obergrenze von 52 Gigawatt abgegolten worden.

Mit Beschluss vom 18. Juni hob der Bundestag die Regelung nun endgültig auf, um die Zielsetzung des Klimaschutzplanes 2050 nicht zu gefährden.

Bundestag streicht Förderdeckel für die EEG-Einspeisung Berlin

Bundestag streicht Förderdeckel für die EEG-Einspeisung Berlin

Branchenvertreter hatten die Neubewertung der Lage seit Jahren angeregt, wurden von den Unionsparteien jedoch immer wieder vertröstet, da die Abstandsregelung bei Windkraftanlagen hieran gekoppelt wurde.

Bundesenergieminister Altmaier (CDU) begrüßte die Entscheidung des Parlaments mit dem Verweis aufs Zwischenziel 2030.

Zu diesem Zeitpunkt soll der Ökostrom-Anteil im Bundesgebiet mindestens 65 Prozent betragen.

Eigenbedarf siegt

Die Vergütung von 9,17 Cent pro eingespeister Kilowattstunde bleibt somit unangetastet, was bei Eigenheimbesitzern sehr wohlwollend registriert wurde.

Nüchtern betrachtet, ist hierdurch jedoch nur das Zubrot gerettet worden: Der finanzielle Vorteil von Photovoltaik-Anlagen potenziert sich bei möglichst hohem Eigenverbrauch der erzeugten Energie.

Schließlich kostet die Kilowattstunde inzwischen durchschnittlich 28 Cent.

Nicht zuletzt aus diesem Grund ist der überwiegende Teil der Anlagen mittlerweile mit Stromspeichern ausgerüstet.

Ausreichend Sonneneinstrahlung vorausgesetzt, kann man auf diese Art 80 Prozent der Energieversorgung aus eigenen Ressourcen generieren.

Bundestag streicht Förderdeckel für die EEG-Einspeisung Berlin – Zukunftsmusik

Um das Vorhaben wasserdicht im Gesetz zu verankern, war freilich noch die Zustimmung des Bundesrates vonnöten.

Sie galt jedoch schon im Vorfeld als Formsache und wurde kurz vor der parlamentarischen Sommerpause am 3. Juli erteilt.

Carsten Körnig, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, zeigte sich erleichtert, mahnte aber zugleich an, dass das Ausbautempo erheblich beschleunigt werden muss.

So sei der jährliche Zuwachs von 10 Gigawatt zu gering, um die Klimaziele zu erreichen. Photovoltaik-Anlagen im industriellen Maßstab werden Atom- und Kohlekraftwerke mittelfristig ablösen müssen.

Sie befinden sich bei Produktionskosten von 5 Cent pro Kilowattstunde schon jetzt an der Schwelle zur Wettbewerbsfähigkeit, so Körnig.

Führende Marktforscher prognostizieren allerdings ohnehin, dass die CO2-Verstromung aufgrund steigender Steuern und Abgaben ab 2025 massiv zurückgefahren werden muss.

Photovoltaik und Windkraft werden dann temporär die Hauptlast der Energieversorgung schultern, bevor ab 2050 die Wasserstoffstrategie der Regierung zum Tragen kommen wird.